Wirkung

Den meisten Pharmaka kann man bestimmte Wirkungscharakteristika zuordnen.

 

Kompetitive Hemmung

Beim Kompetitiven Antagonismus konkurrieren der Inhibitor und das Substrat reversibel um die gleiche Bindestelle. Wodurch die eigentliche Wirkung des Substrats, was durch die Bindung ausgelöst wird, ausbleibt. Bsp. Atropin an Acetylcholin führenden Synapsen

 

Nicht-kompetitive Hemmung

Bei der nicht-kompetitiven Hemmung verhindert der Antagonist nicht immer die Bindung des Agonisten an die Bindestelle. Es wird jedoch die Reaktion, die ausgelöst werden würde, blockiert. Somit bleibt die Wirkung aus. Bsp. Schwermetalle

 

Allosterische Hemmung

Bei der Allosterischen Hemmung bindet der Antagonist außerhalb der Bindestelle des Substrates. Die Form der Bindestelle wird durch Bindung des Antagonisten so verändert, dass das Substrat nicht mehr an seine Bindestelle binden kann. Somit kommt es zu keiner Wirkung. Die allosterische Hemmung ist reversibel.

 

Funktioneller Antagonismus

Der Antagonist bindet an einen Rezeptor, der eine Wirkung auslöst, die der Wirkung des Agonisten entgegenwirkt.

 

Chemischer Antagonismus

Beim chemischen Antagonismus bindet der Antagonist direkt an den Agonisten. Der Agonist kann also nicht mehr an seinen Rezeptor binden und die Wirkung bleibt aus.

Weiterführende Literatur

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