Aufbau einer Nervenzelle

 

Das Neuron

Das Neuron ist eine Zelle im Gehirn, die darauf spezialisiert ist Signale weiterzuleiten. Der Aufbau eines Neurons unterscheidet sich von anderen Zelltypen. Neurone besitzen jedoch wie die meisten Zellen einen Zellkern. In den Neuronen befinden sich zu dem vermehrt Mitochondrien, da bei der Erregungsleitung viel Energie benötigt wird. Diese Energie wird ausschließlich aus Zuckern gewonnen.

Neurone besitzen Zellfortsätze, die sog. Dendriten, an denen sie Signale von anderen Nervenzellen erhält. An die Dendriten knüpfen die Synapsen von anderen Neuronen an. Jedes Neuron besitzt ein Axon. Dort werden die Aktionspotentielle an andere Zellen weitergeleitet. Die Aktionspotentiale entstehen am Axonhügel. Dort sind in der Membran besonders viele Ionenkanäle, wodurch die Bildung des Aktionspotentials begünstigt ist. Am Axon lagern sich Schwann-Zellen an, die eine saltatorische Erregungsleitung ermöglichen

Gliazellen

Das Gehirn besteht nicht nur aus Nervenzellen (Neurone). Alle Zellen im Gehirn, die keine Nervenzellen sind werden als Gliazellen bezeichnet. Die Gliazellen haben mehrere Funktionen. Früher dachte man, dass die Gliazellen rein eine Stützfunktion für die Nervenzellen haben. Es werden verschiedene Typen von Gliazellen unterschieden:

1. Astroglia (Astrozyten)

Astrozyten sind die häufigsten Gliazellen im Nervensystem. Ihre Hauptaufgabe ist die Flüssigkeitsregulation im Gehirn.

2. Oligodendroglia (Oligodendrozyten)

Oligodendrozyten bilden die Myelinscheide, die das Axon umgeben.

3. Mikroglia

Mikroglia kann man als Immunzellen im Gehirn bezeichnen. Sie sind also sehr wichtig da Antikörper die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden können.

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Weiterführende Literatur

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