Stammbaumanalyse

Begriffserklärungen:

heterozygot = mischerbig = ein dominates/ein rezessives Allel = Aa

homozygot = reinerbig = rein dominant oder rein rezessiv = AA / aa 

Genotyp: genetische Veranlagung für ein Merkmal

Phänotyp: tatsächliches Erscheinungsbild des Merkmals

Autosomal: Gen liegt nicht auf den Geschlechtschromosomen 

Gonosomal: Gen liegt auf den Geschlechtschromosomen 

Vorgehensweise:

1. ist das Gen dominant oder rezessiv

2. handelt es sich um einen autosomalen oder einen gonosomalen Erbgang

Erkennungsmerkmale:

1. Dominante Erbgänge

Dominante Erbgänge zeichnen sich dadurch aus, dass das Merkmal in jeder Generation auftritt. Das Merkmal tritt zudem sehr häufig auf.

2. rezessive Erbgänge

Rezessive Erbgänge zeichnen sich dadurch aus, dass das Merkmal sehr selten vorkommt. Es handelt sich eindeutig um einen rezessiven Erbgang, wenn Eltern ohne Merkmal ein Kind mit Merkmal hervorbringen. Man nennt das auch einen Generationensprung.  

3. Autosomal

Ein autosomaler Erbgang liegt meistens dann vor, wenn beide Geschlechter gleich betroffen sind. 

Ein klassischer autosomal dominanter Erbgang ist zum Beispiel die Krankheit Chorea Huntington. 

Ein Beispiel für einen autosomal rezessiven Erbgang ist die Mukoviszidose.

4. Gonosomal

Gonosomale Erbgänge erkennt man daran, dass ein Geschlecht vermehrt betroffen ist. X-Chromosomale Krankheiten treten bei Männern deutlich häufiger auf, da sie nur ein X-Chromosom besitzen. Frauen besitzen, da sie zwei X-Chromosome haben, den doppelten Schutz.  

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Weiterführende Literatur

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